Berlin im Filmfieber

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Berlin im Filmfieber

Sie ist zum Greifen nah! Wenn am 7. Februar die 69. Berlinale beginnt, steht unsere Stadt ganz im Zeichen des Films. Dabei sind Bewohner wie internationale Fachbesucher und Prominente im Filmfieber. Zehn Tage lang werden Filme vorgeführt und ausgezeichnet. Der Goldene Bär wird zwar nicht in unserem Kiez verliehen, aber bei der Berlinale sind wir mit drei Spielstätten trotzdem ganz vorn mit dabei.

Mit fünf Sälen ist das Filmtheater am Friedrichshain, das in den 20ern erbaut wurde, das größte Programmkino der Stadt. Der große Saal dient während der Berlinale als Spielstätte für Generation Kplus-Vorführungen, die sich speziell an jüngere Kinder richten. Seit 1978 widmet die Berlinale mit Generation eine Sektion Kindern und Jugendlichen – mit dem Ziel die Zuschauer von morgen an der Filmdiskussion teilhaben zu lassen und einen Ort für generationenübergreifende Begegnungen zu schaffen.

Viele Berliner halten das Kino International für das schönste der Stadt. Von 1961 bis 1964 erbaut gehört es heute zu den eindrucksvollsten Gebäuden der DDR-Moderne. Während der Berlinale werden hier Filme des Panoramas, des Wettbewerbs, des Berlinale Special und der Berlinale Classics gezeigt. Einige ausgewählte Panorama-Filme haben im International auch ihre Premiere.

Dass in Berlin ein gutes Kino nicht wie ein gewöhnliches Kino aussehen muss, beweist das B-ware! Ladenkino. Es ist eine Mischung aus Videothek, Bar und Filmsaal mit verwinkelten Räumlichkeiten und süßen Rokoko-Möbeln. In den drei Kino-Hinterzimmern wird ausgewähltes Programmkino von vormittags bis abends gezeigt. Es wird in diesem Jahr auch im Rahmen des Programms Berlinale goes Kiez bespielt. 

Der Ticketvorverkauf bei der Berlinale startet immer drei Tage vor einer Vorstellung. Für Berlinale goes Kiez können Tickets schon ab dem ersten Vorverkaufstag am 4. Februar gekauft werden.